Wandern ist nicht nur eine Freizeitbeschäftigung im Sommer, sondern auch im (späten) Herbst. Denn das Motto eines jeden Wanderers lautet: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung! Worauf Sie beim Kauf einer Wanderjacke achten sollten, erfahren Sie hier!
Wanderjacke – Woran erkennen Sie eine gute Wanderjacke?
Was unterscheidet eine gute Wanderjacke von einer schlechten Wanderjacke? – Eine gute Wanderjacke schützt vor Regen, Nebel, Wind und Kälte! Zudem muss sie wasserdicht und atmungsaktiv sein! Zusätzlich sind große Kapuzen sehr vorteilhaft, da diese bei starkem Regen Gesicht, Ohren und Nacken schützen. Sehr zu empfehlen sind auch ein herausnehmbares Innenfutter, abtrennbare Ärmel und verschließbare Bündchen am Ärmel. So sind Sie mit Ihrer Wanderjacke für jede Wetterbedingung bestens gerüstet.
Wanderjacke – Was bedeutet die Wassersäule auf einer Wanderjacke?
Ihre Wanderjacke sollte auf jeden Fall wasserdicht sein. Ansonsten kann eine Wanderung schnell zum Albtraum werden, wenn es plötzlich stark zu regnen beginnt. Aber was hat es mit der sogenannten Wassersäule auf sich?
Die Wassersäule auf einer Wanderjacke ist eine Maßeinheit, welche die Dichtheit vom Stoff angibt. Nach Klasse 2 ist ein Produkt ab 800 Millimeter und nach Klasse 3 ab 1.300 Millimeter wasserdicht (entspricht europäischer Norm). Das heißt, bei einem permanenten Wasserdruck bilden sich ab 80 Sekunden bzw. ab 130 Sekunden Wassertropfen auf der Rückseite des Stoffes.
Wanderjacke – Was Sie beim Kauf beachten sollten
Wenn Sie also eine Wanderjacke kaufen, sollten Sie nicht nur nach dem Wort „wasserdicht“ suchen, sondern wirklich gezielt nach der Wassersäule suchen. 800 Millimeter sind ok, aber bei langandauerndem, starken Regen kann es trotzdem passieren, dass Wasser eindringt. Empfehlenswert ist eine Wanderjacke mit einer Wassersäule von 30.000 Millimetern. Solch eine Wanderjacke wird logischerweise etwas mehr kosten als eine Wanderjacke mit 800 Millimetern, aber sie werden den Unterschied eindeutig merken!
