Wanderkompass

Ein guter Wanderer sollte sich nicht ausschließlich auf sein Handy oder andere Geräte mit GPS-Funktion verlassen, denn Akkus können schnell leer sein und was dann? Ein Wanderkompass hat außerdem noch zwei weitere Vorteile: Zum einen kann die Kurswinkelbestimmung mit einem Wanderkompass schneller und genauer durchgeführt werden als mit einem GPS-Gerät. Zum anderen erzwingt ein Wanderkompass, dass Sie sich mit der realen Situation auseinandersetzen und nicht blind GPS-Geräten vertrauen!  

Wie ist ein Wanderkompass aufgebaut?

Meistens wird ein Magnetkompass als Wanderkompass verwendet. Dieser ist folgendermaßen aufgebaut: Ein drehbarer Zeiger aus magnetischem Material ist in einem Gehäuse möglichst reibungsarm gelagert. Als Magnetnadelträger werden beispielsweise abriebsichere Edelsteine (Rubin, Saphir …) verwendet.

Ein Wanderkompass ist auch für Anfänger geeignet  

Vor allem Wanderanfänger verlassen sich lieber auf ein GPS-Gerät als auf einen Wanderkompass, weil Sie denken, dass Sie einen Wanderkompass gar nicht richtig „bedienen“ können. Aber im Prinzip ist ein Wanderkompass nichts anderes als eine freischwebende, magnetische Nadel, deren Spitze immer nach Norden zeigt. Mit zwei kleinen Tipps können Sie Ihren Standort ganz leicht bestimmen:

  • Legen Sie Ihren Wanderkompass auf einen ebenen Untergrund und warten Sie bis der Zeiger eine Ruheposition eingenommen hat.
  • Drehen Sie den Wanderkompass so, dass die Nadelspitze auf N (Norden) zeigt. Nun können Sie auch schon alle weiteren Himmelsrichtungen (S für Süden, O für Osten und W für Westen) ablesen und bestimmen, welche Richtung Sie einschlagen möchten.

 

 

 

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